Motodrom Jübek

Auf Initiative des damaligen Motorsportclubs Jübek e.V. im ADAC wurde 1962 das Sandbahnstadion nach internationalen Bestimmungen unter Hilfeleistung der Bundeswehr aufgebaut. Das 825 Meter Bahnoval mit seinen großen Naturtribünen bot bei Rennen bis zu 30.000 Zuschauern Platz, zu deren Schutze eine Holzplanke errichtet wurde.
Jahr für Jahr wurde das Veranstaltungsgelände erweitert. Hinzu kamen: Clubheim, Fahrerheim, Mehrzweckhalle, Richtturm, befestigtes Fahrerlager, sowie eine Tribüne. Inzwischen wurden fast alle Bauten abgerissen, lediglich das Fahrerheim und das befestigte Fahrerlager sind noch vorhanden.
Nach der Insolvenz des MSC Jübek e.V. lag die ehemals international anerkannte Arena über Jahre brach. Mittlerweile hat ein dänischer Motorsportclub die Nutzung als Sandbahnstadion wieder aufgenommen und eine neue Bande errichtet. Inzwischen gibt es gelegentlich auch wieder die Möglichkeit, Rennen auf der „schnellsten Sandbahn der Welt“ zu sehen.
Neben Speedway und Musikveranstaltungen lockte das Motodrom Jübek auch mit Veranstaltungen wie Trabrennen, Auto-Crash-Veranstaltungen,Trecker-Treck und Flohmärkten.


